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Edinburghs Royal Mile: Geheimnisvoll und inspirierend

Paris und Marseille. Rom, Florenz, Venedig. Über die Alpen nach Wien, Berlin und Rotterdam. Die Bildungsreise, die Grand Tour, bildete im 18. und 19. Jahrhundert den Abschluss jeder guten Erziehung für den Mann oder die Frau von Welt.
Viele zog es nach Süden in die wärmende Sonne, doch wer sich von ein paar Regentropfen nicht abschrecken ließ, machte sich in den hohen Norden Großbritanniens auf, um sich wie Felix Medelssohn-Bartholdy von den majestätischen Felsen des Hochlandes, den mystischen Basaltklippen der Hebriden und, nicht zuletzt, den nebeldurchfluteten Gassen Edinburghs inspirieren zu lassen.

Angeregt von den geschichtsträchtigen Romanen Sir Walter Scotts brach auch Theodor Fontane 1858 zu seiner Schottlandreise auf. In „Jenseit des Tweed“ berichtet er mit freundlichem Humor und scharfem Blick für die Eigenheiten der Schotten von seinen Eindrücken in der Hauptstadt.
Häuserschluchten, zwischen denen in engen Gassen, den sogenannten Closes, oft selbt bei hellichtem Tag mysteriöse Dunkelheit liegt. Buntes, fast südländisches Treiben beim Mercat Cross, um das sich Händler mit ihren Wagen und Luckenbooths scharen. Reisende und Studenten aus aller Welt, die sich angeregt mit den Cadies, den Laufburschen und Wasserträgern, unterhalten. Englische Soldaten und Hochländer im Kilt, die einander höflich aber doch etwas misstrauisch im Pub zunicken. Und natürlich die Royal Mile, die sich auf einem erloschenen Vulkan zwischen zwei königlichen Häusern, dem Palace of Holyroodhouse und Edinburgh Castle, erstreckt.

Ihre Geheimnisse hütet sie zwar bis heute, teilt sie aber großzügig mit denjenigen, die es verstehen, auf Kleinigkeiten zu achten. Versteckte Plaketten und verwitterte marriage lintels erzählen vom alten Edinburgh genauso wie beinahe verlorene Teile der mittelalterlichen Stadtmauer. Dass es in diesen Zeiten nicht immer friedfertig zugegangen ist, könnte man bei der Freundlichkeit der Schotten, die sich gerne zu small talk und Pubempfehlungen hinreißen lassen, fast vergessen.

Wenn auch Sie sich auf die Spuren Theodor Fontanes begeben und mehr über Edinburgh erfahren möchten, dann besuchen Sie uns doch am Mercat Cross. Wie die Cadies früher weihen wir sie in die Royal Mile und ihre Geheimnisse ein, erzählen von bemerkenswerten Persönlichkeiten und bringen Sie, ganz ohne lange Schlangen, ins Edinburgh Castle.

Black & white portrait of Felix Mendelssohn-Bartholdy Views of Edinburgh Castle from Princes' Street
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Trust Mercat to show you a side of Edinburgh others don’t see. We have 5 stars and a 91% rating from VisitScotland. We’re also one of the top 11 attractions in Scotland. Our Awards